Ostergrab in der Karwoche und in der Osterwoche
Das Heilige Grab dient zur Andacht und zur Vertiefung des Glaubens an Jesu Leiden, Tod und Auferstehung
Das Heilige Grab ist ein Andachtsort, an dem Menschen Gott begegnen können.
Themen dazu sind: Leid - Tod - Grabesruhe - Auferstehung und Leben
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Auszug von der Homepage https://www.aschau.de/aschauer-heilige-grab :
Am Grab stehen
Ein Grab ist die letzte Ruhestätte eines verstorbenen Menschen. Hier wird die Begrenztheit des irdischen Lebens, die Endgültigkeit des Todes bewusst. Das Grab ist ein Ort, wo Angehörige mit ihrer Trauer, den Gedanken und Erinnerungen, mit ihren Gefühlen hinkommen, vielleicht sogar Zwiesprache mit dem Verstorbenen halten können. Damit steht ein Grab für eine lebendige Verbindung über den Tod hinaus und wird zur Erinnerungs- und Gedenkstätte. Lebenskultur und Grabkultur hängen eng zusammen.
Am Heiligen Grab stehen
Als „Heiliges Grab“ wird jenes Grab in Jerusalem bezeichnet, in dem der Leichnam Jesu nach seinem Tod am Kreuz bestattet worden ist. In der Nähe des Golgothahügels hatte Josef von Arimathäa dazu ein Felsengrab zur Verfügung gestellt, das mit einem schweren Rollstein verschlossen wurde. Als einige Frauen am frühen Ostermorgen zum Grab Jesu kamen, um ihm mit der Salbung einen letzten Liebesdienst zu erweisen, standen sie völlig verstört und erschrocken vor einem leeren Grab und nur nach und nach bahnte sich die gläubige Gewissheit ihren Weg von den Frauen zu den zweifelnden Jüngern, dass Jesus auferstanden und in eine neue Weise des Lebens übergegangen ist, in dem Schmerz, Dunkelheit und Tod für immer überwunden sind.
Durch diesen österlichen Sieg über den Tod gewinnen alle anderen Gräber sowie der Tod eine neue Bedeutung im Sinne eines Übergangs von der irdischen Welt in die himmlische.
Im Jahr 326 ließ Kaiser Konstantin das ursprüngliche Grab Christi in Jerusalem freilegen und die Grabeskirche darüber erbauen. In den folgenden Jahrhunderten baute man diese heilige Gedenkstätte in vielen Teilen der Welt nach, und in der Barockzeit entstanden die großen Heilig-Grab-Kulissen für die Karwoche. Alle „Heiligen Gräber“ stehen in enger Beziehung zum Grab Jesu in Jerusalem und zum österlichen Glauben vom Sieg des Herrn über den Tod – zur Hoffnung für uns Menschen.
