Bittgänge

in den Tagen vor Christi Himmelfahrt

Flursegnung:
Gläubige bitten um ein günstiges Wachswetter
für die Aussaat auf den Äckern und in den Gärten,
für Wiesen, Wald und Almen.

Erste Flursegnung:
Bei uns in Völs wird am 1. Mai im Rahmen der Maiandacht  rund um die Blasiuskirche erteilt.

Bittage vor Christi Himmelfahrt:
Gläubige beten besonders um ein gutes Wetter für Wachstum und Ernte. Bei uns in Völs hat nebenbei jeder Bittgang einen weiteren Schwerpunkt:

Montag, 19.00 Uhr, von der Pfarrkirche nach Kranebitten
- Wir beten um Frieden und Gerechtigkeit in der Welt
Dienstag, 19.00 Uhr, vom Hörtnaglhof nach Afling
- Wir beten um Bewahrung der Schöpfung und um ein gutes Wachstum auf den Feldern und in den Gärten
Mittwoch, 18.15 Uhr, vom Rotentalkreuz nach Götzens
- Wir beten um Vertiefung und um einen lebendigen Glauben in unserem Land

Bittgang zur Schwarzen Kreuz Kapelle
am Donnerstag, der dem Gedenktag der Wetterherren Paulus und Johannes (26.6.) am nächsten ist.
18.30 Uhr Bittgang zum Schwarzen Kreuz
- Mit dem Linienbus:
18.20 Uhr Völser Seesiedlung, 18.23 Uhr Völs Mitte.
Ausstiegstelle Ziegelei Haftanstalt. Dort ist um 18.30 Uhr Treffpunkt
- Mit dem Auto: (um ohne Anstieg zur Kapelle zu gelangen)
Auf der Götznerstrasse ca. 200 Meter nach der Abzweigung Völs/Götzens ist rechts eine Ausweiche. Auch dort Treffpunkt um 18.30 Uhr. Von beiden Seiten nähern wir uns betend der Kapelle, bei der die Andacht dann gemeinsam weitergefeiert wird.

Die Heiligen Johannes und Paulus – bei uns in der Alten Kirche Seitenfiguren des Hochaltares – waren der Legende nach Brüder und starben als frühchristliche Märtyrer. Sie werden seit dem 6. Jh. in Rom verehrt.
Ihr Gedenktag zur Zeit der Sommersonnwende machte die beiden zu Wetterpatronen, schon 1150 wurden sie in der Chronik der deutschen Kaiser als solche erwähnt. Bauern erbitten von ihnen das gewünschte Wetter, in ihrem Namen werden Wetterkerzen geweiht, sie sind Patrone von Bittprozessionen für gutes Wetter, gegen Gewitter, Blitz, Hagel und Pest, für und gegen Regen und Sonnenschein.
Da beide als Glaubenszeugen gestorben sind, wollen wir sie in unserer Zeit auch als Fürbitter für einen beständigen, tiefen und lebendigen Glauben anrufen.

Allgemeines:
Die Bittgänge sind bis heute beliebt. Sie führen durch die Fluren zu Kapellen oder zu den Kirchen der Nachbargemeinden.
Zum größten Teil ist der Sinn der Bitt – und Kreuzgänge, gutes Wetter für Wachstum und Ernte zu erbitten. Aber auch zur Abwehr von Unwettern geht man diese Wege.
In der Jahreszeit, in der die Saaten aufgehen und von vielen Krankheiten und Schädlingen bedroht sind, hat sich das gläubige Volk seit urdenklichen Zeiten bittend an den Herrn gewandt. Unsere Vorfahren wußten immer schon, daß alles Wachsen und Gedeihen »letzten Endes« von Gott abhängt und dass wir für das keineswegs Selbstverständliche - Aussaat und Ernte - zu danken haben, wie für alles in unserem Leben. Es ist gut, sich gerade in diesen Tagen daran zu erinnern, denn die Landwirtschaft steckt in einer tiefen Krise. Vieles in diesem Bereich ist aus dem Gleichgewicht geraten und die Konsumenten sind stark verunsichert. Feuerbrand bei uns, Fälle von BSE oder MKS in einigen Ländern unseres Kontinentes, auch in unseren Nachbarstaaten führen uns vor Augen, dass trotz aller Mechanisierung, trotz aller Technik und Fortschritts auf allen Gebieten der Wissenschaft nicht alles machbar ist, dass wir noch immer von den vom Herrgott kontrollierten Naturgesetzen abhängig sind.

 

 

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