12. Männerwallfahrt
Kapelle „Maria Schnee“ in der Pfundser Tschey
Wir pilgern zur Kapelle „Maria Schnee"
Dazu noch einen Gedanken:
Am 05. August ist das Fest „Maria Schnee". Dies ist das Andenken an den Weihetag der Basilika in Rom. Weil es in Rom die größte und schönste Kirche von den 60 Kirchen, die der Verehrung Mariens geweiht sind, heißt sie auch „Maria Maggiore", also „Maria die Große". Über Maria haben wir schon bei der 8. Männerwallfahrt 2016 zur Kronburg nachgedacht.
Daher schlage ich für heute vor, über unsere Kirche nachzudenken, weil Maria auch „Mutter der Kirche" genannt wird.
Die Sprache sagt viel aus, wenn wir solche Bezeichnungen verwenden.
z.B. „Vater"-Staat (männlich) hat die Aufgabe für Recht, Gerechtigkeit und Ordnung zu sorgen.
„Mutter"-Kirche (weiblich), Mutter ist immer die Fürsorgende, die Begleitende, die Bergende, die Liebende, die Nachgehende, die sich um die Ihrigen kümmert und umschaut und auch jene liebt, die auf Abwege geraten sind.
Daher sind unsere heutigen Impulse der Kirche gewidmet, die für uns die begleitende Mutter im Glauben, im „Gläubig-Sein" ist.
Daher sollen uns drei Fragen auf dem Weg begleiten:
a) „Schnee von gestern" = Wer oder was ist Kirche, was verstehe ich unter Kirche?
b) „Schnee von heute" = Neuschnee
c) „Schnee morgen – ist es nur mehr Kunstschnee aus den Schneekanonen? - wie schaut unsere Zukunft aus?