Pilgerwallfahrt
Zu Fuß von Völs nach Maria Waldrast
So lautete die Einladung für den 7. Mai und einige mutige Wanderer haben sich um kurz vor 6 Uhr in der Früh in der Emmauskirche getroffen.
Nach einer kleinen Morgenandacht ging es los mit der 1. Etappe nach Mutters.
Dort wurden wir bereits von unserem „Betreuerfahrzeug" mit Fahrer Hannes und unserem Pfarrer Christoph erwartet. In der Mutterer Pfarrkirche wurde uns ein weiteren Impuls für die 2. Etappe mitgegeben.
Weiter ging es bis zur bis zum Gasthof „Stefansbrücke".
Wieder empfangen vom Betreuerteam und gestärkt durch spirituelle Gedanken ging es in die 3. Etappe.
Die führte uns bis Mieders zur Pfarrkirche.
Dort durften wir noch 3 weitere Pilger aus Völs in die letzte Etappe aufnehmen.
Wieder gestärkt durch gute Gedanken und Impulse in der Pfarrkirche Mieders
ging es weiter auf die letzte Etappe bis Maria Waldrast.
Oben angekommen hat uns Hannes mit Auto, trockener Kleidung und bester Laune empfangen.
Über den ganzen Weg begleitete hat uns das Kreuz aus Lampedusa, das von uns allen abwechselnd getragen wurde. Das Kreuz war das sichtbare Symbol, aber in Gedanken hatten alle die verschiedensten Anliegen mit, um sie dann in der Wallfahrtskirche Maria Waldrast vor dem Altar niederzulegen.
Nach 8 Stunden Fußmarsch, über 26 Kilometer und zig Höhenmetern kamen wir nass, zufrieden und überglücklich in der Waldrast an, wo wir als Abschluss die heilige Messe feiern durften.
Der Beweggrund dieser Pilgerwanderung war für jeden der einzelnen Mitwanderer sicher ein anderer.
Sei es aus religiösen Gründen, um für Angehörige oder Freunde zu beten oder einfach nur den Weg als Ziel zu sehen.
Alleine aber die wunderbare Natur, die abwechslungsreichen Wege und Steige sind so eine Wanderung allemal wert. So konnte jeder seinen Gedanken nachgehen, in Stille vor sich hinwandern oder ein Gespräch mit dem ein oder anderen suchen. Es gab viel zu sehen und nach einiger Zeit kehrte eine friedliche innere Ruhe in unserer Runde ein.
Ein ganz spezieller Dank geht an unseren Toni Pittl, der alles organisiert hat. Jede der 4 Etappen war perfekt geplant und konnte von uns allen zeitlich sehr gut eingehalten werden. Natürlich nicht zu vergessen, Hannes und Pfarrer Christoph, die uns bei allen Etappen freudig erwartet hat.
Der Impuls dieser Pilgerwanderung war schlicht weg genial und bedarf unbedingt einer Wiederholung.
Vielleicht trauen sich bei der nächsten Wanderung mehr Leute über die Herausforderung. Es lohnt sich in jeder Hinsicht.
Noch eine lustige Anekdote – auf einem Waldsteig kamen uns einige Trail-Läufer entgegen und da meinte ein Läufer zu seinem Laufkollegen – „schau da ist jemand gestorben, die haben ein Kreuz mit dabei!"
